Warum man uns auf reelle Weise schwerlich unterbieten kann!

Niemand kann umsonst arbeiten! Wer als seriöser Fotoversender generell seine Waren unter Einkaufspreis anbietet, geht irgendwann pleite (bringt damit Lieferanten und Kunden um ihr Geld).

Nicht wenig besser geht es Händlern, die durchweg mit Verdienstspannen von 1 bis 5 % arbeiten, wie es ja zuweilen den Anschein hat. Selbst mit 6 % und nicht einmal mit 8 % Rohmarge lassen sich alle Geschäftskosten bestreiten (vernünftige Löhne, Mieten, Steuern usw.).

Niedrigere Geschäftskosten als wir kann eigentlich kaum jemand haben, denn wir brauchen keine hohen Mieten zahlen (die Geschäftsräume gehören uns) und wir brauchen auch kein Geld für Zinsen ausgeben (außer einer kleinen Resthypothek auf unsere Immobilie haben wir keinerlei Kredite laufen und selbstverständlich brauchen wir auch keinen Dispo).
Unsere Warenbestände müssen wir nicht teuer finanzieren, wir zahlen alles sofort mit Skonto und haben auch genügend Barreserven, um etwaige Aktionen der Hersteller zu nutzen.

Die Arbeitsabläufe sind im Laufe unseres über 40jährigen Bestehens als Fotoversender ausgereift und durchdacht und wir verzichten auf jegliche bezahlte Werbung und provisionspflichtigen Sonderaufwendungen, so dass auch hier keine unnötigen Kosten anfallen. Und natürlich begnügen wir uns auch mit sehr bescheidenen Gewinnmargen.

Reguläre Originalware kann auch kaum jemand billiger einkaufen als wir, denn in vielen Bereichen zählen wir zu den umsatzstärksten Händlern in Deutschland.
Wer also will uns in puncto Betriebskosten etwas vormachen bzw. uns unterbieten?

 

Betrug mit Grauimporten ...
Unterbieten können uns allerdings Firmen, die mit Grauimporten arbeiten. Die also nicht direkt beim deutschen Hersteller oder der lizensierten Generalvertretung kaufen, sondern bei irgendwelchen Betrügern in anderen Ländern.

Beispiel: Generalimporteure erhalten in der Regel einen Sonder-Handelsrabatt von ca. 30 %, mit dem sie die Vertriebskosten in ihrem Zuständigkeitsbereich abdecken sollen (Werbung für die Marke, Vertreterstab usw.). Selbstverständlich müssen sich diese Länder-Handelsvertretungen vertraglich verpflichten, die Ware nur in ihrem Zuständigkeitsbereich zu verkaufen und sie nicht auf dem Weltmarkt zu Dumpingkonditionen zu verschleudern.

Und genau hier setzt so manches Mal der Betrug ein. Es gibt leider immer schwarze Schafe, die ihre Verträge nicht einhalten und die Ware unter Ausnutzung ihrer Sonderkonditionen billig an Aufkäufer aus dem Ausland verscherbeln. Weil ihnen hier keine weiteren Marketing- und Vertriebskosten entstehen, verkaufen sie die Ware 20 % unter dem absoluten Händler-Einkaufspreis und haben dann immer noch eine Rendite von 10 %.
Ein zwar betrügerisches aber doch lukratives Zusatzgeschäft.

Auf eine klare Formel gebracht: Ein ausländischer Generalimporteur erhält eine Ware (zum Beispiel ein Objektiv) vom Herstellerwerk für 100 Euro, gibt sie an andere Händler in seinem Hoheitsbereich weiter für 130 Euro, die diese dann vielleicht für 150 oder 160 Euro an den Verbraucher verkaufen.
Von gewissen Währungsschwankungen abgesehen erhalten Fotohändler überall auf der Welt annähernd die gleichen Konditionen - sie kaufen also die Ware für 130 Euro beim zuständigen Generalimporteur ihres Landes.

Unterlaufen wird dieses System durch betrügerische Generalvertretungen, die ihre Ware zwar an ihre Händler im eigenen Land für die üblichen 130 Euro verkaufen, an Großaufkäufer aus dem Ausland aber für 110 Euro abgeben.
Ein solches Vorgehen sehe ich nicht als Kavaliersdelikt, sondern als glatten Betrug! In meinen Augen handelt es sich bei solch unrechtmäßig gehandelten Artikeln um eine Art Hehlerware. Nicht nur der ausländische Verkäufer betrügt, auch der deutsche Aufkäufer mischt bei diesem Betrug kräftig mit (denn er weiß natürlich, dass die ausländische Generalvertretung die Ware gar nicht nach Deutschland verkaufen darf).

Es gibt leider auch noch andere unseriöse Methoden, Ware zu einem nicht nachvollziehbaren Dumpingpreis zu verkaufen (ich habe bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen). Andererseits muss natürlich nicht jeder Dumpingpreis einen betrügerischen Hintergrund haben - es gibt hin und wieder (wenn auch recht selten) Sonderaktionen seitens der Hersteller und auch ein Händler darf mal durch Sonderpreise etwaige Überbestände abbauen.

Aber generell lässt sich sagen: Die durchgehend niedrigen Abgabepreise einiger weniger Spezialversender sind unter regulären Bedingungen nicht nachvollziehbar - denn kein Unternehmer kann auf Dauer vom Zusatz leben.

 

Manfred Julius Müller, Inhaber vom Versandhaus Foto-Müller

 

 

Polfilter und Graufilter

Versandhaus Foto-Müller, Nerongsallee 48, 24939 Flensburg
Fax 0461-5009105
, Tel. 0461-55276 von 9-12.30 Uhr. Email: m.mueller@iworld.de

Impressum

 

Falls Sie auch politisch interessiert sind:
Manfred Julius Müller, der seinen vor 50 Jahren selbstgegründeten Foto-Versandhandel demnächst aus Altersgründen aufgibt, ist ein bekannter Wirtschaftsanalyst und Zukunftsforscher. Er betreibt ein Dutzend politische Websites (z. B. www.anti-globalisierung.de, www.realdemokratie.de, www.das-kapital.eu) und gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

Falls Sie das jüngste (im Mai 2021 erschienene) Buch von Manfred Julius Müller mitbestellen, werden Ihnen 6,- Versandpauschale erlassen (bei Vorauszahlung wäre der Versand dann portofrei, bei Nahnahme würden nur 6,- statt 12,- Euro berechnet).

Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um notwendige Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Dabei haben natürlich die seit 1980 sinkenden realen Nettolöhne und Renten einen triftigen Hintergrund, eine Ursache. Ebenso wie die Verzwanzigfachung der Arbeitslosenzahlen seit 1965.
"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen. Eine sachlich-neutrale Streitschrift
Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro
Weitere Infos.

"Die Diktatur der Lebenslügen" einfach im Bestellformular mit auflisten und 6,- Euro von der Versandkostenpauschale abziehen.