40 Jahre
Foto-Müller



Wie alles anfing...

Es begann alles mit einem kleinen Foto-Notizbuch, welches 1969 herausgegeben wurde. In dieses Notizbuch konnten die Aufnahmedaten zu den Fotos tabellarisch eingetragen werden. Damals gab es noch keine automatischen Kameras, und das Buch hatte einen erstaunlichen Erfolg. Es wurde nur direkt per Versand vertrieben (2 Stück für DM 5,90), eine einzige Kleinanzeige im Foto-Magazin brachte oft über 100 Bestellungen.

Wegen des Erfolges erschien bald darauf auch eine holländische Version des Foto-Notizbuches, und es wurde ein Film-Notizbuch (für die Schmalfilmer) und ein Tonband-Notizbuch aufgelegt.

Anfang der 1970er verlagerte sich der Schwerpunkt auf eigens entwickelte Fotoalben mit dem Lose-Blatt-System. Auch diese Idee schlug gut ein, bald schon gab es die Alben in vielen Ausführungen und in verschiedenen Formaten. Auch diese Alben wurden nur direkt per Versand verkauft &emdash; und zum großen Teil führen wir sie noch heute in unveränderter Ausführung (Profi-Großalben, Riesenalben, Profi-Ringalben). Auch heute werden diese Alben speziell für uns gefertigt und nur von uns angeboten.

1970 veranstaltete der damals 20jährige Chef (Manfred Müller) bereits seinen ersten Schwarzweiß-Fotowettbewerb. Das Thema lautete "Fotokunst auf Postkarten". Das Besondere bestand darin, dass die 40 Siegerfotos auf einem Metallic-Karton (Kupfer und Silber) gedruckt und in einer schönen Mappe zusammengefasst wurden. Dieser Wettbewerb wiederholte sich einmal (der Verkaufserfolg war gering, die Postkarten waren zu exklusiv und trafen damals nicht den breiten Geschmack).

Die daraufhin veranstalteten Schwarzweiß-Wettbewerbe wurden im Rahmen neugegründeter Zeitschriften durchgeführt (zunächst „Das Fotoheft", ab 1978 umbenannt in „SW-FOTO", ab 1993 als „sw-magazin". Insgesamt wurden bisher etwa 150 reine Schwarzweiß-Fotowettbewerbe veranstaltet.

In den 70iger Jahren verwirklichte Manfred Müller etwa 50 neue Produktideen, die allesamt per Versand vertrieben wurden (z. B. neuartige, exklusive Schnellwechselrahmen, Blanko-Kalender zum Aufkleben eigener Fotos (gab es damals noch nicht!), neuartige Fotoalben im Lose-Blatt-System, Versand- Sammelmappen, Laborhilfsmittel usw.).

In den 80iger Jahren fanden endlich auch Fremdprodukte Aufnahme in das Sortiment von Foto-Müller. Die Vermarktung eigener Produkte wurde zunehmend schwieriger &emdash; die Anlaufkosten waren für ein kleines Unternehmen recht hoch, und jedes Mal, wenn sich ein Erfolg einstellte, waren große Firmen zur Stelle, die die Idee aufgriffen und in leicht veränderter Form nachahmten. Bei der Aufnahme der Fremdangebote gab es anfänglich nicht unerhebliche Hindernisse. Manche Hersteller versuchten wegen unserer Niedrigpreise die Lieferung an uns zu boykottieren oder uns zu Preiserhöhungen zu zwingen. Aber das ist nun alles schon Geschichte &emdash; inzwischen pflegen wir mit allen Lieferanten ein freundschaftliches Verhältnis.

Seit über 20 Jahren engagiert sich der Chef auch politisch. So wurde zum Beispiel im „sw-magazin" ein politischer Anhang plaziert, in dem neue Ideen zur Lösung politischer Probleme vorgestellt wurden. Die Leser hatten die Möglichkeit, über diese Vorschläge abzustimmen (die Zustimmungsrate der Leser lag im Schnitt bei über 70 %). In diesem Zusammenhang entwickelte sich mit führenden Politikern eine fruchtbare Korrespondenz - die wirtschaftspolitischen Theorien und Vorschläge setzten weltweit neue Maßstäbe und beeinflussten in manchen Ländern in wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung. Näheres...

Wer Interesse an den großen Problemen unserer Zeit hat (Massenarbeitslosigkeit, sinkende Realeinkommen, Sozialabbau, ausufernde Staatsverschuldung) kann sich gerne mal auf einer der zahlreichen Internetseiten umsehen (z.B. www.anti-globalisierung.de, www.neo-liberalismus.de).